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Schlagwörter: Bares für Rares, Emailschild, Fritz Julian
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François Besch aktualisiert.
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27. Februar 2026 um 7:52 Uhr #87491
François BeschModerator::
(Screenshots: ZDF)In einem umfassenden Beitrag im Sommer letzten Jahres stellte Sammler.Net den Künstler Fritz Julian genauer vor: Am Freitag, den 27. Februar 2026 tauchte nun einer seiner “Mitglied der Elektrogemeinschaft”-Entwürfe beim ZDF auf. (Für weitere Infos siehe: Fritz Julian: Der Mann, der dem Strom ein Gesicht gab)
Berufskraftwagenfahrer Wolfgang aus Köln hatte es mit ins Pulheimer Walzwerk gebracht, er hatte es in einem erworbenen Haus gefunden. Sein Preiswunsch war echt bescheiden: Mit 30€ sei er schon zufrieden, so der Berufskraftwagenfahrer.

Der Zustand des Schildes, eins aus der frühen Serie, kurz um oder vor 1930, noch mit der Signatur des Entwerfers im rechten Bereich des Stromkabels (bei späteren Versionen fehlt die Signatur von Fritz Julian), kann mit Zustand 2- bewertet werden.

Kratzer und kleine matte Stellen auf der Oberfläche, im Bezug zur Gesamtgröße recht eindrucksvolle Beschädigung am rechten Rand.
300 – 400€: Findet ihr den Schätzpreis korrekt?
ZDF-Experte Sven Deutschmanek haute dennoch einen Schätzpreis raus, der sich gewaschen hatte. Trotz der Schäden bewertete er das Teil mit 300 bis 400€. Wie er auf diesen Preis kommt, ist unverständlich. In Zustand 1 mag dieser Tarif zutreffen, aber mit dieser Oberfläche? Wie seht ihr das?
Lustig wurde es dann nochmal im Händlerraum. Eifel-Trödler Walter ‘Waldi’ Lehnertz erklärte sich gleich als “nicht dabei”, weil er genau das gleiche Schild schon habe, nur in perfekt (das mit Signatur Waldi, oder das ohne?).
“Es dürfte sich um Zuckerguss-Emaille handeln, das heißt, wir sind in den Dreißiger Jahren”, meinte sein Kollege Julian Schmitz-Avila und zeigte damit, dass er nicht sehr viel von der Materie versteht. Von Zuckerguss kann bei der Emaillierung auf diesem Schild keine Rede sein. Schabloniert und lithografiert ist es.
Händler David Suppes erwarb das Objekt für 250€
Großes Interesse zeigte eigentlich keiner der anwesenden Händler. Schließlich war es David Suppes, der das Schild, nach einem kurzen “Bietergefecht” mit Kollege Jos van Katwijk, für den bei 240€ Schluss war, kaufte. 250€ war er bereit dafür auszugeben.
Damit ist, um es nach Lehnertz’scher Art auszudrücken, “der Prügel aber auch gut bezahlt”. Was denkt Ihr?

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27. Februar 2026 um 9:23 Uhr #87499
Rüdiger JungTeilnehmer -
27. Februar 2026 um 13:39 Uhr #87516
Rüdiger JungTeilnehmer-
27. Februar 2026 um 16:28 Uhr #87517
Sammler.NetAdministrator::Danke für das Bild! Die spätere Version mit Emaillierwerk-Bezeichnung und ohne Julian-Signatur.
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27. Februar 2026 um 19:16 Uhr #87530
François BeschModerator
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AutorBeiträge
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