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Vor 40 Jahren durfte ich mit meiner Sammelleidenschaft das erste Mal an die Öffentlichkeit, im zarten Alter von 14 Jahren steuerte ich gut 500 Objekte zur viel beachteten Ausstellung „Alte & neue Verpackungen“, im Museum für Kunsthandwerk im Ferberschen Haus Gera, bei.
Immer war mein Wunsch zu Sammeln, zu Bewahren, die Freude an besonderer Gestaltung, am reizvollen Auftritt historischer Reklameobjekte, mit dem Zeigen und Teilhaben lassen verbunden.
Davon zeugen weitere Ausstellungsbeteiligungen in Erfurt, Dresden und Berlin und meine eigenen Aufstellungen 1989 und 2020 im Palmbaum und Neuen Palais, in meiner Heimatstadt.

Nicht ohne Grund haben meine Familie und ich Anfang der 2000er ein weiteres Altstadthaus in Arnstadt gekauft, dort ist seit dem ein Teil unserer Sammlung ständig zu sehen für Schulklassen und Seniorenreisegruppen und dieser Ort ist seit 5 Jahren Ausgangspunkt des „Reklametreff Arnstadt“.

Den Ausstellungskatalog hab ich gerade beim Aufräumen gefunden, er war auch in Leningrad erhältlich. Das „Ferbersche Haus“ in Gera, heute Museum für angewandte Kunst bleibt für mich bis heute ein magischer Ort. Bis heute prägen diese frühen Sammlerjahre meine ostdeutsche Identität.
