Mit Henkel – Vom Waschmittelhersteller zum Weltunternehmen legt Joachim Scholtyseck eine umfassende Unternehmensgeschichte vor.
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Das Buch zeichnet den Weg von Henkel von der Gründung im Jahr 1876 bis zum globalen Konzern der Gegenwart nach. Auf fast 900 Seiten entsteht ein detailreiches Bild eines Unternehmens, dessen Marken seit Generationen zum Alltag gehören.
Historischer Tiefgang
Im Mittelpunkt steht der Aufstieg vom Waschmittelproduzenten zum internationalen Markenunternehmen. Früh wird deutlich, wie stark Innovation den Erfolg bestimmte. Schon 1907 brachte Henkel mit Persil ein Produkt auf den Markt, das als erstes selbsttätiges Waschmittel große Aufmerksamkeit erhielt.
Später kamen Marken wie Pril, Pritt oder Loctite hinzu. Sie zeigen, wie breit sich das Unternehmen im Laufe der Jahrzehnte aufstellte.
Besonders interessant ist der historische Tiefgang. Das Buch behandelt nicht nur wirtschaftliche Erfolge, sondern auch schwierige Phasen. Dazu gehört die Rolle des Unternehmens im Nationalsozialismus ebenso wie der Wiederaufbau nach 1945. Gerade diese wissenschaftliche Breite hebt den Band deutlich über klassische Firmenchroniken hinaus.
Zahlreiche Abbildungen
Der Stil bleibt trotz des Umfangs gut lesbar. Zahlreiche Abbildungen lockern die Darstellung auf. Dadurch eignet sich das Buch nicht nur für Wirtschaftshistoriker, sondern auch für Leser, die sich für Marken-, Industrie- und Konsumgeschichte interessieren.
Henkel – Vom Waschmittelhersteller zum Weltunternehmen ist eine fundierte Unternehmensgeschichte mit großer Materialfülle. Das Buch zeigt, wie eng Markenentwicklung, Technik und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbunden sind. Für Leser mit Interesse an deutscher Industrie- und Werbegeschichte ist dieser Band besonders lohnend.
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