„Rolex: Der Traum des Hans Wilsdorf“ ist ein fesselnder biografischer Roman, der den Leser in das Leben eines der einflussreichsten Unternehmer des 20. Jahrhunderts entführt.
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Der Roman beginnt 1959 in Genf, wo sich Hans Wilsdorf, der Gründer von Rolex, auf ein einziges Fernsehinterview vorbereitet — ein Moment, der Ausgangspunkt für eine Rückschau auf sein bemerkenswertes Leben ist.
Historische Fakten mit erzählerischer Fiktion
Der Autor Christian Rupprecht verwebt in diesem Band historische Fakten mit erzählerischer Fiktion, um die Geschichte eines Mannes greifbar zu machen, der wie kaum ein anderer die Entwicklung der Armbanduhr geprägt hat.
Leser lernen Wilsdorfs Weg kennen. Von seiner Kindheit im fränkischen Kulmbach über seine prägenden Jahre in der Schweiz und London bis hin zur Gründung und dem weltweiten Aufstieg der Marke Rolex.
Im Zentrum steht dabei nicht nur die reine Chronik eines Unternehmens, sondern vor allem die Vision, der Unternehmergeist und die Persönlichkeit Wilsdorfs selbst. Der Roman zeigt, wie ein eher unbekannter Mann mit harter Arbeit, Innovationskraft und außergewöhnlichem Marketingtalent ein Weltunternehmen aufbaute und damit einen Standard setzte, der bis heute für Präzision, Luxus und Eleganz steht.
Ein lebendiges Portrait
Die Erzählweise ist dabei lebendig und gut lesbar, wobei historische Ereignisse, berufliche Herausforderungen und persönliche Reflexionen des Protagonisten geschickt miteinander verwoben werden. Durch diesen erzählerischen Zugang entsteht ein lebendiges Portrait, das sowohl Uhren- und Rolex-Interessierte als auch Leser mit Faible für biografische Erzählungen anspricht.
Insgesamt ist „Rolex: Der Traum des Hans Wilsdorf“ ein gelungener Roman über Vision, Ausdauer und unternehmerische Leidenschaft — ein Blick auf den Menschen hinter einer Ikone, der seine Träume in die Realität umsetzte und dessen Vermächtnis noch lange nachklingt.



