Heintz van Landewyck: 180 Jahre Luxemburger Tabakgeschichte

Kaum ein anderes Luxemburger Unternehmen ist so eng mit der Geschichte des Tabaks im Großherzogtum verbunden wie Heintz van Landewyck. Seit fast 180 Jahren begleitet der Name die Entwicklung der Luxemburger Tabakindustrie, von den ersten Tabakmanufakturen und Zigarrenfabriken des 19. Jahrhunderts über den Aufstieg der Zigarette bis hin zur modernen internationalen Produktion.

Unsere Geschichte beginnt 1847. Der damals erst 25-jährige Jean-Pierre Heintz eröffnete im Juli dieses Jahres in der Neutorstraße Nr. 9 (damals noch Rue de la Porte Neuve, heute Avenue de la Porte Neuve) eine bescheidene Tabakmanufaktur mit angeschlossenem Geschäft.

Der Name des späteren Unternehmens geht auf seine Ehe zurück: Am 11. Januar 1847 hatte Jean-Pierre Heintz die 19-jährige Josephine van Landewyck geheiratet. Ihre Familie hatte niederländische Wurzeln; ihr Großvater, ein ehemaliger niederländischer Major, war in Steinbrücken (Pontpierre) ansässig geworden.

Da niederländischer Tabak seinerzeit einen hervorragenden Ruf besaß, verband Heintz den Namen seiner Frau mit seinem eigenen auf dem Firmenschild. So entstand der Name, unter dem das Unternehmen später weltbekannt werden sollte. Angeboten und verarbeitet wurden von Anfang an unterschiedliche Tabaksorten, neben Rauchtabak auch Schnupftabak.

Kleines Land mit überraschend großer Tabakindustrie

Aus heutiger Sicht wirkt es zunächst erstaunlich, dass sich in Luxemburg eine nennenswerte Tabakindustrie entwickeln konnte. Tatsächlich gehörte die Tabakverarbeitung im 19. Jahrhundert zu den wenigen Bereichen, in denen sich aus dem Handel mit einer importierten Kolonialware eine bedeutendere heimische Industrie entwickelte.

Noch bevor die großen Fabriken entstanden, gab es im Land bereits zahlreiche kleinere Tabakspinnereien, in denen Tabakblätter verarbeitet und zu Rollen versponnen wurden. Insgesamt existierte eine Vielzahl von Tabak-, Zigarren- und später Zigarettenbetrieben.


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Das historische Verzeichnis von industrie.lu führt unter anderem Unternehmen in Luxemburg-Stadt, Diekirch, Echternach, Esch/Alzette, Düdelingen, Vianden, Remich und anderen Orten auf. Darunter finden sich beispielsweise die Tabak- und Zigarrenfabrik G. Schaack-Diederich und die Fabrik von Michel Theis in Diekirch, die Zigarrenfabrik J.-P. Brasseur in Luxemburg oder verschiedene kleinere Fabriken und Manufakturen.

Damit steht Heintz van Landewyck in einer regelrechten Luxemburger Tabaktradition, die deutlich älter und breiter war, als es die heutige Erinnerung vermuten lässt.

Viele dieser Unternehmen verschwanden allerdings wieder. Manche blieben kleine Handwerksbetriebe, andere wurden übernommen. Heintz van Landewyck sollte zu den großen Überlebenden dieser Entwicklung gehören.

Der Aufstieg unter Joseph Heintz

Eine entscheidende Phase begann mit Joseph Heintz, dem Sohn des Firmengründers. Er übernahm das Unternehmen bereits im Alter von 22 Jahren und führte es zu einem bemerkenswerten Wachstum. Nach Angaben des Unternehmens gehörte Heintz van Landewyck schon sehr bald zu den größten Tabakherstellern Luxemburgs.

Das Wachstum lässt sich auch in zeitgenössischen Quellen nachvollziehen. Bereits 1884 beschäftigte die Fabrik mehr als 150 Arbeiter. Anlässlich des zwölfjährigen Bestehens seines Hauses ließ Joseph Heintz für seine Beschäftigten ein großes Fest veranstalten. Zeitgenössische Berichte beschreiben dabei nicht nur die Größe des Unternehmens, sondern auch die enge Beziehung zwischen Firmenleitung und Belegschaft.

Diese Entwicklung zeigt einen wichtigen Wandel: Aus dem klassischen Tabakhändler und Manufakturbetrieb war längst ein industrielles Unternehmen geworden. Der wichtigste Schauplatz der Unternehmensgeschichte liegt in Hollerich.

Rund 50 Jahre nach der Gründung, im Jahr 1897, errichtete Joseph Heintz dort eine neue, für die damalige Zeit moderne Tabakfabrik. Hollerich sollte für mehr als ein Jahrhundert eng mit dem Namen Heintz van Landewyck verbunden bleiben.

Die Größenordnung war beeindruckend: Nach Angaben von Landewyck arbeiteten dort rund 250 Menschen, die wöchentlich zwischen 100.000 und 300.000 Zigarren produzierten. Damit gehörte die Anlage zu den bedeutenden industriellen Betrieben des Landes.

Für die Geschichte Luxemburgs ist die Fabrik deshalb weit mehr als nur ein Produktionsstandort. Sie steht exemplarisch für die Industrialisierung der Hauptstadt und für die Herausbildung großer privater Unternehmen außerhalb der schon damals dominierenden Stahlindustrie.

Auch architektonisch und städtebaulich hinterließ der Betrieb deutliche Spuren. Das Fabrikareal entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem weitläufigen Komplex mit Produktions-, Verwaltungs- und Nebengebäuden. Historische Aufnahmen zeigen zudem die unmittelbare Nähe zu den Eisenbahnanlagen und zum ehemaligen Werksanschluss.

1911: Eine Aktiengesellschaft wird gegründet

1911 erfolgte ein weiterer wichtiger Schritt: Das bisher unter dem Namen Joseph Heintz van Landewyck geführte Unternehmen wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die neu eingetragene „Manufacture de tabacs, anciennement Joseph Heintz-van-Landewyck“ hatte ein Kapital von 1,5 Millionen Luxemburger Franken.

Nach dem Tod von Joseph Heintz im Oktober 1912 übernahm sein Sohn Victor Heintz die Führung. Das Unternehmen blieb damit fest in Familienhand.Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts brachte für Luxemburg und damit auch für Heintz van Landewyck erhebliche Veränderungen.

Ein interessantes Detail stammt aus dem Jahr 1920: Während eines Streiks, durch den in zahlreichen Betrieben die Stromversorgung ausfiel, hatte Heintz van Landewyck Vorkehrungen getroffen, den notwendigen elektrischen Strom selbst zu erzeugen. Der Betrieb konnte dadurch weiterlaufen.

Solche kleinen historischen Hinweise machen die Unternehmensgeschichte besonders lebendig. Sie zeigen, dass ein moderner Industriebetrieb bereits damals von Energieversorgung, Logistik und technischer Infrastruktur abhängig war.


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In den 1930er Jahren entstand außerdem ein neues Verwaltungsgebäude in der Nähe des Luxemburger Bahnhofs. Ende der 1930er Jahre übernahm Landewyck die Tabakfabrik Fixmer in Ettelbrück und verlagerte dort die Zigarettenproduktion.

Expansion nach Deutschland und Wachstum

Schon im 19. Jahrhundert hatte Heintz van Landewyck seine Produkte verstärkt in Deutschland verkauft. Luxemburg war seit 1834 Mitglied des Deutschen Zollvereins, wodurch der deutsche Markt für Luxemburger Hersteller besonders interessant war.

Nach dem Ersten Weltkrieg änderte sich diese Situation. Mit dem Ende der Zollbindung suchte das Unternehmen einen neuen Weg und gründete 1925 eine Niederlassung in Trier. Aus dieser Niederlassung entwickelte sich die heutige Heintz van Landewyck GmbH.

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich auch der Zigarettenmarkt. Traditionelle Marken waren teilweise von Rohstoffproblemen betroffen, und gleichzeitig sollte der Export wieder angekurbelt werden. Landewyck reagierte mit der Einführung der Marke Maryland. (Screenshot: landewyck.com)
Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich auch der Zigarettenmarkt. Traditionelle Marken waren teilweise von Rohstoffproblemen betroffen, und gleichzeitig sollte der Export wieder angekurbelt werden. Landewyck reagierte mit der Einführung der Marke Maryland. (Screenshot: landewyck.com)

Die Trierer Tochtergesellschaft überstand den Zweiten Weltkrieg allerdings nicht unbeschadet: Die Luftangriffe von 1944 zerstörten die Stadt und auch die wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens. Nach dem Krieg wurde der Standort wieder aufgebaut. 1995 erfolgte schließlich der Umzug von der Trierer Innenstadt nach Euren.

Die Nachkriegsjahre waren zugleich eine Phase weiterer Expansion. 1946 übernahm Heintz van Landewyck die Zigarettenfabrik F. & M. Cahen in Luxemburg. Diese Firma war 1906 gegründet worden und produzierte Tabak und Zigaretten unter anderem unter dem Namen „F. et M. Cahen“ sowie unter der Bezeichnung „Manufacture Royale Belge de Cigarettes“.

Für die Geschichte der Luxemburger Tabakindustrie ist diese Übernahme besonders interessant. Sie zeigt, wie sich nach und nach eine Konzentration der Branche vollzog. Aus der Vielzahl kleinerer und mittlerer Hersteller blieb schließlich nur eine kleine Zahl leistungsfähiger Unternehmen übrig.


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Dynamische 1950er und 1960er Jahre

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich auch der Zigarettenmarkt. Traditionelle Marken waren teilweise von Rohstoffproblemen betroffen, und gleichzeitig sollte der Export wieder angekurbelt werden. Die 1950er und 1960er Jahre markieren eine besonders dynamische Phase.

Mit Kent produzierte Landewyck ab 1958 eine international bekannte Marke in Lizenz. Zugleich stieg die Produktion anderer Marken massiv an. Besonders bemerkenswert war die Entwicklung von Lexington: Landewyck berichtet von einem Produktionsrekord von 2,7 Milliarden Lexington-Zigaretten bei insgesamt 3,3 Milliarden hergestellten Zigaretten.

Auch der Wechsel zur Filterzigarette veränderte den Markt grundlegend. Landewyck führte die Maryland Filter ein; bereits 1970 hatte sie die bis dahin führende ungefilterte Maryland überholt. 1969 folgte die Einführung der Marke Ducal, die vom damaligen Trend zu größeren 25er-Packungen profitierte.

Heintz van Landewyck beschränkte sich längst nicht mehr auf den Luxemburger Binnenmarkt. 1967 gründete das Unternehmen das Comptoir des Tabacs, um auch das Großhandelsgeschäft im gesamten Großherzogtum auszubauen. In den folgenden Jahrzehnten kamen weitere Marken, Tochtergesellschaften und internationale Aktivitäten hinzu.

1998 wurde ELIXYR eingeführt, 2008 übernahm Landewyck die Marke Austin von einem US-amerikanischen Tabakkonzern. 2012 wurde eine spanische Tochtergesellschaft gegründet. Weitere Niederlassungen gibt es in Belgien, Frankreich, Portugal und Ungarn.

Das Unternehmen entwickelte sich damit vom Luxemburger Tabakhersteller zu einer international aufgestellten Gruppe. Dies ohne seine familiären Wurzeln aufzugeben.

Um das Jahr 2000 wurden bei Landewyck insgesamt 7,7 Milliarden Zigaretten produziert; der Konzern beschäftigte damals rund 900 Menschen, davon etwa 530 in Luxemburg.

Rezenter Umzug: Von Hollerich nach Fridhaff

Nach mehr als einem Jahrhundert endete vor wenigen Jahren schließlich die große Ära der Produktion in Hollerich. 2017 wurde der Grundstein für einen neuen Produktionsstandort im Norden Luxemburgs gelegt. 2019 nahm die neue Fabrik in Fridhaff bei Erpeldingen erste Produktionsbereiche in Betrieb. Sie ersetzte den traditionellen Standort in Hollerich.

Die endgültige Verlagerung der Produktion war ein mehrjähriger Prozess; 2021 sollte die gesamte Produktion nach Norden verlagert sein. Der Schritt war gewaltig: Das neue Gelände umfasst rund 62.000 Quadratmeter, und das moderne Werk wurde für die Produktion innerhalb der gesamten Landewyck-Gruppe konzipiert.

Der Name Hollerich verschwand damit jedoch nicht aus der Unternehmensgeschichte. Teile des ehemaligen Fabrikensembles sind erhalten geblieben und werden inzwischen im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung des Viertels neu genutzt.

Für Sammler ist die Geschichte von Heintz van Landewyck besonders reizvoll: Sie hat unzählige materielle Spuren hinterlassen. Alte Zigarettenpackungen, Werbeanzeigen, Emailschilder, Bleche, Rechnungen, Briefköpfe, Aktien, Geschäftsstempel, Postkarten, Fabrikfotografien und natürlich die unterschiedlichen Markenprodukte bilden heute ein eigenes kleines Sammelgebiet.


Zeitleiste: Meilensteine aus der HvL-Geschichte

JahrZahlen & Fakten
1847Jean-Pierre Heintz eröffnet in der Rue de la Porte Neuve in Luxemburg-Stadt eine Tabakmanufaktur und ein Tabakgeschäft.
1850er JahreAusbau des Geschäfts mit verschiedenen Tabakerzeugnissen, darunter Rauch- und Schnupftabak.
1884Die Fabrik beschäftigt bereits mehr als 150 Arbeiter.
1897Errichtung der großen neuen Tabakfabrik in Hollerich. Rund 250 Beschäftigte produzieren dort vor allem Zigarren.
1911Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft.
1912Nach dem Tod von Joseph Heintz übernimmt sein Sohn Victor Heintz die Unternehmensleitung.
1920er JahreAusbau des deutschen Geschäfts; 1925 entsteht eine Niederlassung in Trier.
1930er JahreWeitere Expansion; Ende des Jahrzehnts Übernahme der Tabakfabrik Fixmer in Ettelbrück.
1940–1944Deutsche Besetzung Luxemburgs und schwierige Kriegsjahre.
1946Übernahme der Zigarettenfabrik F. & M. Cahen in Luxemburg.
NachkriegszeitAusbau des Zigarettengeschäfts und Einführung bzw. Ausbau erfolgreicher Marken.
1950er/60er JahreGroße Expansionsphase; u. a. Kent, Maryland Filter, Lexington und Ducal.
1967Gründung des Comptoir des Tabacs für das Luxemburger Großhandelsgeschäft.
1998Einführung der Marke ELIXYR.
2000Produktion von rund 7,7 Milliarden Zigaretten innerhalb der Gruppe.
2008Übernahme der Marke Austin.
2017Grundsteinlegung für das neue Produktionswerk im Norden Luxemburgs.
2019Beginn der Produktion im neuen Werk in Fridhaff bei Erpeldingen.
2021Abschluss der Verlagerung der Produktion aus dem traditionsreichen Standort Hollerich.
HeuteLandewyck ist weiterhin ein unabhängiges, familiengeführtes Unternehmen mit internationaler Tätigkeit.

Für Sammler: Was hat Heintz van Landewyck hinterlassen?

Die nahezu 180-jährige Firmengeschichte hat eine ungewöhnlich große Zahl unterschiedlichster Sammlerstücke hervorgebracht. Dabei geht es längst nicht nur um alte Zigarettenpackungen.

🚬 Zigaretten- und Tabakpackungen

Das wichtigste und zugleich vielfältigste Sammelgebiet sind natürlich die eigentlichen Produkte. Unterschiedliche Marken, Packungsgrößen, Aufmachungen, Steuerbanderolen und Produktionszeiträume machen die Suche nach Varianten besonders interessant.

Zu den bekannten Landewyck-Marken beziehungsweise in der Unternehmensgeschichte wichtigen Marken gehören beispielsweise Maryland, Lexington, Ducal, Kent, ELIXYR, Austin und Ché.

📣 Werbemittel

Wie bei kaum einer anderen Branche hat auch die Tabakindustrie ihre Produkte massiv beworben. Alte Emailschilder, Blechschilder, Plakate, Pappaufsteller, Leuchtreklamen, Aschenbecher und Werbegeschenke sind deshalb heute begehrte Zeitzeugen.

Für Sammler sind gerade die älteren Werbeschilder interessant, weil sie häufig noch eine sehr eigenständige grafische Gestaltung besitzen und die Entwicklung der Marken über Jahrzehnte nachvollziehbar machen.

📦 Alte Verpackungen und Reklamematerial

Neben Zigarettenschachteln existieren Tabakdosen, Zigarrenverpackungen, Etiketten, Papierbanderolen, Verkaufsdisplays und Verpackungsproben.

Gerade unscheinbare Stücke können dabei überraschend selten sein: Eine historische Banderole oder ein kleines Etikett wurde schließlich ursprünglich nicht als Sammlerstück hergestellt und entsprechend nur selten aufgehoben.


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🧾 Geschäftspapiere

Ein besonders schönes Nebengebiet sind historische Rechnungen, Briefköpfe, Geschäftskarten, Lieferscheine, Kataloge und Preislisten.

Sie dokumentieren nicht nur Marken und Produkte, sondern auch die jeweilige Firmierung und die Entwicklung des Unternehmens. Mitunter lassen sich anhand solcher Dokumente sogar die verschiedenen Niederlassungen und Produktionsstandorte nachvollziehen.

📷 Fotografien und Postkarten

Historische Aufnahmen der Fabrik in Hollerich gehören zu den interessantesten Dokumenten der Unternehmensgeschichte. Sie zeigen nicht nur die Gebäude, sondern häufig auch Arbeiter, Transporte, Eisenbahnanlagen und das unmittelbare industrielle Umfeld.

Gerade alte Ansichtskarten sind deshalb nicht nur für HvL-Sammler interessant, sondern auch für Luxemburg-, Industrie- und Verkehrssammler.

📜 Aktien und historische Dokumente

Durch die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1911 sind auch Aktien und andere gesellschaftsrechtliche Dokumente als Sammelgebiet interessant.

Solche Stücke verbinden Unternehmensgeschichte mit der Welt der historischen Wertpapiere und sind deshalb auch für Scripophilisten interessant.

🏭 Der Fabrikstandort Hollerich

Und schließlich kann sogar das Fabrikgebäude selbst zum Sammlerobjekt werden. Zumindest indirekt: Mehr als ein Jahrhundert lang war Hollerich untrennbar mit Heintz van Landewyck verbunden.

Alte Fotografien, Baupläne, Postkarten und historische Dokumente bewahren die Erinnerung an einen Standort, an dem Generationen von Luxemburgern gearbeitet haben.

Heintz van Landewyck: 180 Jahre Luxemburger Tabakgeschichte
Heintz van Landewyck: 180 Jahre Luxemburger Tabakgeschichte
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