„Weiße Dame“ in Porzellan sorgt bei „Bares für Rares“ für Bietergefecht

Eine seltene Porzellanfigur der berühmten Persil-„Weißen Dame“ sorgte bei „Bares für Rares“ für großes Interesse. Während die Expertise bei maximal 400 Euro lag, lieferten sich die Händler ein spannendes Bietergefecht – mit überraschendem Ausgang.

Die berühmte „Weiße Dame“ von Persil, sie wurde 1922 von Kurt Heiligenstaedt entworfen, existiert nicht nur auf Emailschildern. Es gibt auch Ausführungen in Porzellan. Henkel hat 1983 eine 19 cm hohe Figur durch den Bildhauer Wolfgang Stefan bei Hutschenreuther produzieren lassen.

Ein sehr beliebtes Reklameobjekt

Diese Figur wurde u.a. im Rahmen von Jubiläumsfeiern an verdienstvolle Mitarbeiter vergeben. Andere Exemplare waren in Preisausschreiben des Waschmittelherstellers zu gewinnen.

Heute ist die “Weiße Dame” von Henkel – sie wirbt für Persil – eins der beliebtesten Werbemotive unter den Sammlern von Emailschildern und anderen Reklameobjekten, dies nicht nur in Deutschland.


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Am Montag, den 8. Juni 2026 war ein Ehepaar im Pulheimer Walzwerk zu Gast und hatte eine der in limitierter Auflage erschienenen Porzellanfiguren dabei. Sie war in perfektem Zustand und komplett mit der mit grünem Samt ausgelegten Original-Box.

Jubiläumsgeschenk für den Vater

Der Vater des Verkäufers hatte seinerzeit bei Henkel in der Forschungsabteilung gearbeitet und die Figur im Rahmen eines Jubiläums erhalten.

ZDF-Expertin Bianca Berding schätzte die Porzellanfigur auf 300 bis 400€. Dabei hätte sich der Einlieferer schon über 200 Euro gefreut. So marschierte das Ehepaar mitsamt Figur gut gelaunt in den Händlerraum.

Dort erwartete sie eine angenehme Überraschung. Die anwesenden Händler waren quasi allesamt von der „Weißen Dame“ angetan, so dass sich ein reges Bietergefecht entwickelte.

Das Rennen machte schließlich der Düsseldorfer Markus Wildhagen. Er stach mit seinem Gebot von stolzen 1.000 Euro alle Konkurrenten aus und sicherte sich die Rarität.

Zu teuer? Nicht wirklich! Oder doch?

Zu teuer? Nicht wirklich: Im Jahr 2021 wurde ein gleiches Exemplar in gleich gutem Zustand, ebenfalls mit Original-Box, bei Micky Waue in Friedrichsdorf für 2.200 Euro zuzüglich Aufgeld also knapp 2.700 Euro, versteigert.

War das ein Ausreißer nach oben? Wie seht Ihr das? Hat Markus Wildhagen zu viel gezahlt? Über Eure Kommentare würden wir uns freuen!

Mehr zur „Weißen Dame“:

Henkels Persil & Kurt Heiligenstaedt: Die ‘Weiße Dame’ wird 100 – Alte Reklame, Sammler-Geschichte(n) – Sammler.Net



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